Rathausadventskalender, Festspiele und Märchen zum An- und Zuhören

Märchenhafter Auftritt für Hessens größten Adventskalender
Die Märchen aus dem Adventskalender zum Anhören
Die Märchen aus dem Adventskalender zum Zuhören
"Der Froschkönig" zum An- und Zuhören
"Dornröschen" zum An- und Zuhören
"Die Prinzessin auf der Erbse" zum An- und Zuhören

Märchenhafter Auftritt für Hessens größten Adventskalender Nach Oben

Rathausadventskalender
Das Neustädter Rathaus hat in der Adventszeit einen besonders glanzvollen Auftritt, wenn es zu Hessens größtem Adventskalender wird. Jeden Abend um 18 Uhr öffnet sich im Dezember eines der 24 Fenster des Rathauses.

In diesem Jahr gibt es eine besondere Premiere: Hinter den 24 Fenstern verbergen sich Szenen aus den drei Märchen, die im kommenden Jahr bei den Brüder Grimm Festspielen zu sehen sein werden. Der Hanauer Künstler Joerg Eyfferth hat passend zu den Märchen „Froschkönig“, „Dornröschen“ und „Die Prinzessin auf der Erbse (Die Erbsenprobe)“ Motive gestaltet, die Vorfreude auf die 34. Festspiel-Saison vom 11. Mai bis 29. Juli 2018 im Amphitheater wecken sollen.

Mit den Festspielen ehrt die Stadt Hanau jährlich die deutschen Märchensammler und Sprachforscher Jacob und Wilhelm Grimm, die in Hanau geboren wurden. Der Vorverkauf für die Spielzeit 2018 läuft bereits – und bis zum 24. Dezember gibt es 20 Prozent Rabatt auf alle Karten.

Die Neuinszenierung des Adventskalenders wird auch begleitet von Aktionen auf der Weihnachtsmarktbühne: So wird zum Beispiel der Märchenerzählkreis dienstags um 16 Uhr aus den drei Geschichten vorlesen.

Wer es nicht jeden Abend persönlich auf den Weihnachtsmarkt schafft, kann das Türchen im interaktiven Adventskalender selbst öffnen. Dort sind auch erläuternde Texte zu den einzelnen Motiven zu finden.

Zusätzlich können Sie sich untenstehend den Flyer "Märchenhafter Auftritt für Hessens größten Adventskalender" herunterladen.

Eine gute Einstimmung auf die Brüder Grimm- Festspielsaison 2018!

Zum interaktiven Adventskalender

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Die Märchen aus dem Adventskalender zum Anhören Nach Oben

Hartmut Volle © Sebastian Sach Hartmut Volle © Sebastian Sach
Für zuhause und unterwegs

Die Besucher der Brüder Grimm Festspiele werden seine Stimme wiedererkennen: Hartmut Volle, langjähriges Mitglied des Festspiel-Ensembles und bekannt aus dem saarländischen „Tatort“, führt in die Welt von Dornröschen, Froschkönig und Prinzessin auf der Erbse. Die drei von Volle gelesenen Stücke gibt es hier zum Anhören.


Hier geht´s zum Anhören von "Der Froschkönig" Hier geht´s zum Anhören von "Dornröschen" Hier geht´s zum Anhören von "Prinzessin auf der Erbse"

Die Märchen aus dem Adventskalender zum Zuhören Nach Oben

Hanauer Märchenerzählkreis
Für kleine Märchenliebhaber

Die Märchen der Brüder Grimm und ihre Sprache lebendig halten – das ist das Ziel des Hanauer Märchenerzählkreises, der jeden Dienstag ab 16 Uhr auf der Weihnachtsmarktbühne erzählt. Rund 20 Mitglieder hat die 2008 gegründete Gruppe, die dem Hanauer Seniorenbüro angeschlossen ist. Einmal im Monat treffen sich die Erzählerinnen zum Erfahrungsaustausch und Lernen im Haus am Steinheimer Tor. Denn die Gruppe ist vielfach aktiv – bei Lesungen für Kinder im Kulturforum, bei Spaziergängen entlang des Märchenpfads oder beim Märchen-Erzähl-Sonntag.

Hier geht´s zum Lesen von "Der Froschkönig", "Dornröschen" und "Prinzessin auf der Erbse"

"Der Froschkönig" zum An- und Zuhören Nach Oben

Froschkönig Der Froschkönig © Joerg Eyfferth
Es war einmal eine Königstochter, die ging hinaus in den Wald und setzte sich an einen kühlen Brunnen. Sie hatte eine goldene Kugel, die war ihr liebstes Spielwerk, die warf sie in die Höhe und fing sie wieder in der Luft und hatte ihre Lust daran. Einmal war die Kugel gar hoch geflogen, sie hatte die Hand schon ausgestreckt und die Finger gekrümmt, um sie wieder zufangen, da schlug sie neben vorbei auf die Erde, rollte und rollte und geradezu in das Wasser hinein. Die Königstochter blickte ihr erschrocken nach, der Brunnen war aber so tief, daß kein Grund zu sehen war. Da fing sie an jämmerlich zu weinen und zu klagen: „ach! wenn ich meine Kugel wieder hätte, da wollt’ ich alles darum geben, meine Kleider, meine Edelgesteine, meine Perlen und was es auf der Welt nur wär’.“ Wie sie so klagte, steckte ein Frosch seinen Kopf aus dem Wasser und sprach: „Königstochter, was jammerst du so erbärmlich?“ – „Ach, sagte sie, du garstiger Frosch, was kannst du mir helfen! meine goldne Kugel ist mir in den Brunnen gefallen.“ …
Auszug aus dem Originaltext der „Kinder und Hausmärchen“,
Brüder Grimm, 1812, 1. Auflage.

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"Dornröschen" zum An- und Zuhören Nach Oben

Dornröschen Dornröschen © Joerg Eyfferth
Ein König und eine Königin kriegten gar keine Kinder, und hätten so gern eins gehabt. Einmal saß die Königin im Bade, da kroch ein Krebs aus dem Wasser ans Land und sprach: „dein Wunsch wird bald erfüllt werden und du wirst eine Tochter zur Welt bringen.“
Das traf auch ein, und der König war so erfreut über die Geburt
der Prinzessin, daß er ein großes Fest anstellen ließ, und dazu lud er auch die Feen ein, die im Lande waren, weil er nur zwölf goldene Teller hatte, konnte er eine nicht einladen: es waren ihrer nemlich dreizehen. Die Feen kamen zu dem Fest, und beschenkten das Kind am Ende desselben: die eine mit Tugend, die zweite mit Schönheit und so die andern mit allem, was nur auf der Welt herrlich und zu wünschen war, wie aber eben die elfte ihr Geschenk gesagt hatte, trat die dreizehnte herein, recht zornig, daß sie nicht war eingeladen worden und rief: „weil ihr mich nicht gebeten, so sage ich euch, daß eure Tochter in ihrem funfzehnten Jahre an einer Spindel sich stechen und todt hinfallen wird.“ Die Eltern erschracken, aber die zwölfte Fee hatte noch einen Wunsch zu thun, da sprach sie: „es soll aber kein Tod seyn, sie soll nur hundert Jahr in einen tiefen Schlaf fallen.“…

Auszug aus dem Originaltext der „Kinder und Hausmärchen“,
Brüder Grimm, 1812, 1. Auflage.

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"Die Prinzessin auf der Erbse" zum An- und Zuhören Nach Oben

Prinzessin auf der Erbse Die Prinzessin auf der Erbse © Joerg Eyfferth
Es war einmal ein König, der hatte einen einzigen Sohn, der wollte sich gern vermählen, und bat seinen Vater um eine Frau. „Dein Wunsch soll erfüllt werden, mein Sohn,“ sagte der König, „aber es will sich nicht schicken daß du eine andere nimmst als eine Prinzessin, und es ist gerade in der Nähe eine zu haben. Indessen will ich es bekannt machen lassen, vielleicht meldet sich eine aus der Ferne.“Es ging also ein offenes Schreiben aus, und es dauerte nicht lange, so meldeten sich Prinzessinnen genug. Fast jeden Tag kam eine, wenn aber nach ihrer Geburt und Abstammung gefragt wurde, so ergab sichs daß es keine Prinzessin war, und sie mußte unverrichteter Sache wieder abziehen. „Wenn das so fortgeht,“ sagte der Prinz, „so bekomm ich am Ende gar keine Frau.“ „Beruhige dich, mein Söhnchen,“ sagte die Königin, „eh du dichs versiehst, so ist eine da; das Glück steht oft vor der Thüre, man braucht sie nur aufzumachen.“ Es war wirklich so, wie die Königin gesagt hatte. Bald hernach, an einem stürmischen Abend, als Wind und Regen ans Fenster schlugen, ward heftig an das Thor des königlichen Palastes geklopft. …

Auszug aus dem Originaltext der „Kinder und Hausmärchen“,
Brüder Grimm, 1843.

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