Stadtteile

Großauheim Nach Oben

Großauheim, der größte der heutigen Hanauer Stadtteile, zeigt sich dem Besucher mit dem Mainpanorama von seiner schönsten Seite. Die drei großen Kirchen, die älteste und sehenswerteste, die spätbarocke Jakobuskirche (1767), die mächtige neuromanische Paulskirche und die neuromanische Gustav-Adolf-Kirche akzentuieren diese mainseitige Silhouette Großauheims.
Doch es gibt viel mehr zu entdecken als "nur" den historischen dörflichen Ortskern mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern.

Veranstaltungen in Großauheim sind im Veranstaltugskalender der Stadt Hanau zu finden

Großauheim
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Dampftage
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St. Jakobuskirche
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Kesselstadt Nach Oben

Kesselstadt ist mehr als Schloss Philippsruhe. Der Stadtteil liegt westlich der Kinzigmündung auf einem weitgehend hochwasserfreien Geländerücken, etwas mehr als einen Kilometer westlich der Innenstadt. Erstmals 1059 als Chezsilstat erwähnt, leitet der Ort seinen Namen von einem großen römischen Kastell her, dessen Wehrmauern wohl noch einige Jahrhunderte nach ihrer Errichtung die mittelalterliche Siedlung umgaben. Am 1. April 1907 wurde Kesselstadt nach Hanau eingemeindet. Die Auswirkungen des letzten Weltkrieges zogen den Stadtteil glücklicherweise nur geringfügig in Mitleidenschaft. In den 1960er- und 1970er-Jahren entstand westlich der Burgallee eine der charakteristischen Trabantensiedlungen jener Zeit, die „Weststadt“. Die damit verbundene Planung, den alten Ortskern von Kesselstadt einer vierspurigen Straße zu opfern, wurde nach einhelligen Protesten der betroffenen Bevölkerung glücklicherweise verhindert. Allerdings wurden auch in Kesselstadt viele wichtige Bauwerke abgebrochen, wie etwa die alte Hellerbrücke, die Brauerei Kaiser, die Badeanstalt, der 1857 erbaute „Krebseturm“ und zahlreiche Gebäude im Ortsbereich, deren unnötiger Verlust heute als besonders schmerzlich empfunden wird. Heute zählt Kesselstadt etwa 12.000 Einwohner und hat sich zu einer typischen Wohnsitzgemeinde am Rande Hanaus entwickelt.

Veranstaltungen in Kesselstadt sind im Veranstaltugskalender der Stadt Hanau zu finden

Kesselstadt
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Teufelsbrunnen
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Fachwerk
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Klein Auheim Nach Oben

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Klein-Auheim eine eher kleine und wirtschaftlich unbedeutende Siedlung gewesen. Zudem lag Klein-Auheim völlig abseits der damals wichtigen Straßenverbindung Seligenstadt-Steinheim. Ein erster bedeutender wirtschaftlicher Aufschwung ist mit dem Aufkommen der Tabakindustrie, die sowohl in der Fabrik als auch in Heimarbeit betrieben wurde, zu verzeichnen. Hinzu kam die Herstellung von Zigarrenkistchen und eine aufkommende Druckindustrie, die am Anfang die notwendigen Banderolen und Etiketten für die Tabakerzeugnisse herstellte. 1905 wurde die überregional bedeutsame Firma Gummi-Peter gegründet, 1914 kamen die Bauer-Werke und 1921 die Großdruckerei Illert hinzu. Einen weiteren wirtschaftlichen Schub in Richtung einer aufstrebenden Industrie-gemeinde erlebte Klein-Auheim durch den Zuzug von Heimat-vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg, den Klein-Auheim im Gegensatz zur Stadt Hanau fast unbeschadet überstanden hatte.
Eine besondere Sehenswürdigkeit stellt der im Jahr 1967 eröffnete Wildpark Alte Fasanerie dar, der mit einer Fläche von 107 Hektar einer der größten in Hessen ist. Sowohl heimische als auch fremde Tierarten können dort von den interessierten Besuchern besichtigt werden. Mit dem Hessischen Forstmuseum ist der Komplex Fasanerie zusätzlich attraktiv. Auch sonst bietet Klein-Auheim mit seiner unmittelbaren Nähe zum Main und seinem zum Teil ländlichen Charakter dem Besucher einen interessanten Bezugspunkt.

Veranstaltungen in Klein Auheim sind im Veranstaltugskalender der Stadt Hanau zu finden

Klein-Auheim
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Fachwerk
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Wildpark Alte Fasanerie
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Mittelbuchen Nach Oben

Der kleinste heutige Stadtteil Hanaus ist zugleich der älteste: Am 1. Juni 798 wird in einer Schenkung des Liubert an das Kloster Lorsch die „bucha marca“ genannt. Von diesem Mark-Namen leitet sich der Name Mittelbuchen ab, ebenso wie der des westlich gelegenen Wachenbuchen und des seit langem untergegangenen Lützelbuchen östlich vom Ort. In einem war Mittelbuchen ganz „vorn“: Es hatte das allererste „Dorfgemeinschaftshaus“ in ganz Hessen, 1953 an der Wachenbuchener Straße gebaut und heute Sitz der städtischen Verwaltungsstelle; das Haus trägt den Namen des damaligen hessischen Wirtschaftsministers und späteren Hanauer Oberbürgermeisters Heinrich Fischer. Die Gebietsreform stellte Mittelbuchen vor die Wahl: Hanau oder Bruchköbel oder Maintal. Als einziger Stadtteil schloss sich Mittelbuchen freiwillig – mit einer Stimme Mehrheit in der Gemeinde-vertretung – an Hanau an und ragt jetzt im Stadtumriss weit nach Norden. Mittelbuchen, von Hanau durch den Wilhelmsbader Wald geschieden, hat seinen dörflichen Charakter weitgehend bewahrt. Es ist eines der bevorzugtesten Wohngebiete in Hanau, hat inzwischen etwas mehr als 3.000 Einwohner und ist, wie gesagt, zugleich der kleinste Hanauer Stadtteil.

Veranstaltungen in Mittelbuchen sind im Veranstaltugskalender der Stadt Hanau zu finden

Mittelbuchen
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Obertor
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Fachwerk
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Steinheim Nach Oben

Entdecken Sie die Altstadt von Steinheim, "die Perle am Main". Geprägt wird die Altstadt durch Fachwerkhäusern vielgestaltige Häuser, Mauern und Tore, sehenswerte Kirchen und das mächtige Schloss mit Turm als Aussichtsplattform. Das dortige Regionalmuseum für Vor- und Frühgeschichte präsentiert einzigartige Ausgrabungsschätze der alten Germanen und Römer sowie die Ortsgeschichte von Steinheim, seit 1974 Stadtteil von Hanau. Bereits Jäger und Sammler kamen vor über 12.000 Jahren (Altsteinzeit) nach Steinheim, da der Main gute Möglichkeiten für den Fischfang, aber auch zum Erlegen tränkender Tiere, bot. Die Jäger und Sammlerinnen waren Nomaden; Siedlungen auf der Steinheimer Gemarkung gibt es seit der Jungsteinzeit, damals vor 7.500 Jahren wurden die Menschen seßhaft. Auch hier wird der Main ein wichtiger Grund zur Ansiedlung gewesen sein, denn die nun zur bäuerlichen Lebensweise übergegangenen Menschen hätten nicht weit entfernt viel bessere Ackerböden aufsuchen können.

Veranstaltungen in Steinheim sind im Veranstaltugskalender der Stadt Hanau zu finden

Johannisfeuer
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Altstadt Steinheim
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Gastronomien
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Wolfgang Nach Oben

Seit der Hessischen Gebiets- und Verwaltungsreform von 1974 ist Wolfgang ein Hanauer Stadtteil. Kurze Zeit vorher war Wolfgang ein Stadtteil des benachbarten Großauheim geworden. Die Geschichte der ehemals selbstständigen Gemeinde basiert auf der im Jahr 1468 von Erasmus Hasefuß zu Ehren von Sankt Wolfgang, einem im zehnten Jahrhundert in Regensburg wirkenden Bischof, errichteten Kapelle in dem damals fast undurchdringlichen und sumpfigen Wald der Bulau. Mittlerweile siedeln sich in Wolfgang bedeutsame Industrie-unternehmen wie Degussa und Condux oder Betriebe der Nuklear-industrie an. Letztere wurden zwischenzeitlich rückgebaut. Der Stadtteil hat sich zu einem Zentrum der Hochtechnologie entwickelt. Die positive Konversionsentwicklung in Wolfgang sorgt neben der Ansiedlung von Industrie Unternehmen auch für ein großes Angebot an Wohnraum.

Veranstaltungen in Wolfgang sind im Veranstaltugskalender der Stadt Hanau zu finden

Wolfgang - Forstamt
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Kloster Ruine
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Industrie Standort
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